Liebe Gemeindemitglieder,

auf unserem Gemeindegelände ist es still geworden. Die Türen von Kirche und Gemeindehaus sind weiter geschlossen, die benachbarte Grundschule ebenfalls.

Die Inzidenzzahl für Mülheim hat die 200er-Marke deutlich überschritten, unsere Stadt belegt mit 227 einen der Spitzenplätze in NRW. 

Mit einer weiteren Zunahme der Infektionen wird gerechnet.

So ist nicht abzusehen, wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickeln wird,

ab wann die Kurve wieder nach unten zeigen könnte. 

Schmerzlich getroffen hat diese Entwicklung nun auch unsere Kommunionkinder, die Mitte Mai ihr großes Fest geplant hatten. 

Wir haben es notgedrungen auf Ende Juni verschoben und hoffen inständig, es den Kindern so wenigstens noch vor den Sommerferien zu ermöglichen.

Was tut sich im Hintergrund in unserer Gemeinde?

Einige Informationen wollen wir Ihnen nach und nach zukommen lassen, damit sie sehen: 

Die verantwortlichen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter sind weiter aktiv und arbeiten intensiv – unter Bedingungen, die alles andere als schön sind.

Die neue Firmvorbereitung startet im Sommer

Nachdem wir im 2020 coronabedingt auf eine Firmfeier verzichten mussten, wird Weihbischof Wilhelm Zimmermann am 21. November, dem Christ-Königs-Fest, 

in unserer Pfarrei das Sakrament der Firmung spenden. Im Mai werden die infrage kommenden Jugendlichen durch ein Anschreiben eingeladen. 

Es richtet sich an junge Menschen, die im vergangenen Jahr 16 Jahre alt geworden sind oder in diesem Jahr bis Ende September dieses Alter erreichen. 

Einzelheiten zur Anmeldung geben wir noch bekannt.

Unser Kindergarten zieht um

Immer wieder erreichen uns Anfragen zu unserm Kindergarten. 

Es ist bekannt, dass die Räumlichkeiten unseres Kita-Gebäudes wegen Feuchtigkeitsschäden auf Dauer nicht mehr tragbar sind. 

So hatte der Kita-Zweckverband als Träger der Einrichtung geplant, das Gebäude zu verlassen und die Kinder in zwei anderen Kitas außerhalb unserer Gemeinde unterzubringen. 

Das hat heftige Widersprüche bei Eltern und Gemeindeverantwortlichen ausgelöst, hätte dadurch doch unsere Gemeinde die Verbindung zu den Kita-Kindern verloren 

und hätten die Eltern deutlich längere und umständlichere Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen. Die Presse und das WDR-Fernsehen haben darüber berichtet.

Letztendlich hat der Zweckverband sich umentschieden und eine brauchbare Zwischenlösung angeboten: Auf dem Parkplatz an unserer Kirche werden Pavillons aufgestellt, 

in die unsere Kita für etwa zwei Jahre einzieht. So bleibt die Nähe zu unserer Gemeinde und zu unserem Kirchengebäude erhalten 

und wir können unsere seelsorgliche Arbeit mit den Kindern, die unter den Coronabeschränkungen ohnehin sehr gelitten hat, hoffentlich bald wieder im alten Umfang aufnehmen.

In der Übergangszeit dieser Zwischenlösung streben wir in Verbindung mit einem Investor eine Baumaßnahme an, um eine neue Kita zu erreichten. 

Eine Projektgruppe unserer Gemeinde bemüht sich mit unserem Pfarrer und einer Architektin des Bistums darum, alles hierzu Notwendige auf den Weg zu bringen. 

In Zusammenhang mit diesem Projekt werden auch Umbau und Umnutzung unseres Gemeindehauses in Angriff genommen.

Mehr Informationen hierzu werden wir geben, wenn die Dinge konkreter beschreibbar sind. 

Die Homepage unserer Pfarrei "www.pfarreisanktbarbara.de"

Werfen Sie ruhig hin und wieder einen Blick auf diese Homepage. 

Sie finden Gottesdienste als Livestream, Anregungen für kleine Gottesdienstfeiern zu Hause und manches mehr. 

Hoffen wir, dass sich bald alles wieder zum Guten wendet und wir uns als Gemeinde wieder versammeln dürfen 

zum Gebet, zum Austausch und auch zum geselligen Beisammensein. 

Als ein Zeichen der Hoffnung steht die neue Osterkerze in unserer Kirche (s. angehängtes Foto). 

Sie zeigt das Kreuz – nicht als totes Holz, sondern als einen lebendigen Baum im Licht der strahlenden Sonne.

Ein schönes Zeichen der Hoffnung. 

Bleiben Sie zuversichtlich und passen Sie auf sich auf!

Herzliche Grüße aus der Gemeinde Christ-König

Helmut Schwellenbach