Ihr Lieben,

schon wieder kommt der aktuelle Gemeindebrief St. Engelbert mit Verspätung. Ja, es tut mir leid, aber manchmal muss ich auch „meine“ Prioritäten setzen und kosteten mich einen langen, aber wunderbaren Samstag! Ein Ehepaar des Familienkreises, der mich bei meiner Pfarreinführung im Jahre 1993 spontan „adoptiert“ hatte, beging ihre Rubinhochzeit. Das Fest fand im Garten statt, die Gastgeberin Marion hatte gutes Wetter, auf keinen Fall Niederschläge, „beschlossen“, und der Familienkreis hatte sich wegen Corona-Auflagen fast 2 Jahre nicht treffen können. Es war wie eine Befreiung. Auf die Gabel gab es obendrein auch lecker und reichhaltig, und der „Ruf aus Kafarnaum“ [„Sie haben keinen Wen mehr!“] musste auch nicht ertönen. Der Sonntag war dann – nach den Sonntagsmessen in Engelbert und Rosenkranz – der „Augenpflege“ geschuldet.

Damit ist ein wenig nachzuvollziehen, warum der Gemeindebrief erst jetzt kommt. So ein nach 2 Jahren „Gemeinschaftsentzug“ endlich wieder mögliches Treffen verdankten wir auch der vollständigen Impfung, zu der ich auf diesem Wege eindringlich ermuntere. Eine Wiederbelegung des vormaligen Impfenthusiasmus‘ wünsche ich mir jedenfalls sehr, um einen erneuten Lockdown abwenden zu können. Denn ich vermute, käme dieser, könnte es unappetitlich werden in unserer Gesellschaft. Ich habe da recht große Bedenken.

Einen guten, gesegneten Wochenstart und, wo möglich, noch letzte Ferienaktivitäten – verbunden mit lieben Grüßen

Michael Clemens, Pastor

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