Ihr Lieben,

anbei der aktuelle Gemeindebrief St. Engelbert zur Kenntnisnahme und Information unnd mit der Bitte um Weiterleitung i die Netzwerke.

Traurig machte mich, dass heute Nachmittag ds Erntedankfest unserer Kinderkirche ausfallen musste. Wetterbedingt hätten wir vom „Roten Platz“ am Gemeindezentrum in die für den Erntedankgottesdienst dekorierte Engelbertuskirche umziehen können, das Problem lag aber bei den vielen Kindern, denen der massive Wetterumschwung Erkältungskrankheitssymptome beschert hatte. Da hier Quarantänen in KiTa bzw. Schule ins Haus zu stehen drohte, musste das Fest abgesagt werden. Dabei hatte ich mich riesig darauf gefreut, die jungen Familien nach der langen Corona-Zwangspause endlich wiedersehen zu können – und, wie ich zu meiner Freude vernahm, auch umgekehrt. ☹

Erfreulich war die „Think-about“-Tour der Firmanden auf dem Weg ihrer Firmvorbereitung. Diese Chance, die Beichte wenigstens von ihrem Sinn her als eine Zeit der Selbstreflektion, quasi mit einem jugendgemäßen Format nicht ganz auszublenden, sondern zu ermöglichen, hat sich seit Jahren sehr erfolgreich etabliert und gehört mit zu den emotional „dichtesten“ Aktivitäten der Firmvorbereitung. Was junge Menschen um die 16 bereits erlebt und mitgemacht haben und wie offen und großenteils reflektiert sie darüber sprechen [können] erstaunt und freut immer wieder.

Erfreulich war ebenfalls die erste Taufe in der Sonntagsmesse seit ca. anderthalb Jahren. Und der kleine Täufling Luca sowie sein Brüderchen Leon haben dabei alles gegeben.

Derweil tagte in Frankfurt am Main die 2. Synodalvollversammlung in Präsenz. Ein kaum zu bewältigendeds Programm lag vor denn Synodalen, und im Vorfeld hatte es mächtig „gerappelt“ Synodale um die Bischöfe Voderholzer [Regensburg] und Oster [Passau] hatten Alternativtexte formuliert, heftig im Vorfeld „geraunt“ und die Arbeit der Synode mit z. T. wenig zutreffenden Argumenten kritisiert. Es kam auch zu teils vehementen Schlagabtuschen, dennoch wurde besonders der Freitag als ein Highlight des Zuhörens und Formulierens mit Bedacht bezeichnet. Dass die Vollversammlung am Samstagnachmittag wegen Unterschreitens der Abstimmungsfähigkeit infolge zahlreicher vorzeitiger Abreisen abgebrochen werden musste, offenbart allerdings ein Anstands- und Achtungsdefizit, das unsereinen schon in Erstaunen versetzt.

Es ist spät geworden. In einem Festgottesdienst anl. 20 Jahre Seligsprechung von Nikolaus Groß wurde heute Abend Herrn Heidrich, caritatives Mülheimer Urgestein, die Nikolaus-Groß-Medaille der Mülheimer Stadtkirche verliehen. Also noch einen gesegneten Rest-Sonntag und einen guten Start in die kommende Woche wünsche ich Euch und Ihnen,

Michael Clemens, Pastor      

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