Pfarrei St.Barbara - Mülheim an der Ruhr

St.Barbara - Christ König - St.Engelbert - St.Mariae Rosenkranz - Sv.Leopold

Ihr Lieben,

während uns zwei Sturmtiefs, die einander auf den Fersen folgen, über uns hinwegfegen, erwartet uns der 4. Fastensonntag mit dem Beinamen „Laetare! – die Fehler Freue dich, Stadt Jerusalem!“ nach dem lateinischen Eingangsvers. Es ist einer von zwei Sonntagen im Kirchenjahr mit der liturgischen Farbe Rosa, einem Mix des Violett der Bußzeit und dem Weiß des Osterfestes, weshalb wohl nur die wenigsten Kirchen ein rosafarbenes Messgewand haben. In St. Engelbert wird es neben dem neuen Hungertuch von MISEREOR zu sehen sein. Eine Ansicht davon bestimmt das Titelblatt des aktuellen Engelberter Gemeindebriefs, der mit dem Liturgiepaket des Bistums angehängt.

Apropos Bistum. Das ist heute arg in die Schlagzeilen geraten mit einer Steuernachzahlung von 5,8 Mio Euro, wie „Der Spiegel“ berichtet. Generalvikar Pfeffer ist allerdings gleich mit einer Transparenzoffensive über den „FLURFUNK“ sowie die Pfarrer zunächst an die innerkirchliche Öffentlichkeit gegangen. Denn die Fehler in den  Steuererklärungen der letzten Jahre hat das Bistum selbst entdeckt und mit Hilfe einer Wirtschaftsberatung in berichtigte Steuererklärungen nachgearbeitet. Für das Bistum ist das der zweite harte Schlag nach einer Watschen, die es im Hinblick auf die Personalarbeit durch die Prüfungsgesellschaft KPMG bekommen hat. Der Generalvikar selbst hat das dahinter steckende Problem aber bereits in einem Interview mit dem Kirchen-Portal www.katholisch.debenannt: Das Theologiestudium ersetzt nicht den nötigen Sachverstand, den es für gute Verwaltung und professionelles Finanzgebaren braucht. Nähere Informationen gibt es auf katholisch.de und der Bistumsseite.

Mein Aufreger der Woche ist allerdings der Deutsche Caritasverband als Aushängeschild  verbliebener Glaubwürdigkeit katholischer Kirche. Ausgerechnet die Dienstgeberseite des Caritasverbands torpedierte einen deutschlandweiten Flächentarifvertrag PFLEGE. Was ist der Hintergrund? In der Caritas – und ähnlich der Diakonie auf evangelischer Seite – gibt es eine „Markt-Caritas“ als Betreiber von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie eine „anwaltliche“ Caritas mit ihren Hilfs- und Beratungsangeboten. Ich finde es einen Skandal, wenn eine kirchliche Einrichtung daran mitwirkt, gemeingesellschaftliche Aufgaben wie die Kranken- und Altenpflege zu profitorientierten Institutionen zu machen. Immer mehr Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen werden unter die Dächer von Holdings getrieben, die die Renditemaximierung ihrem gesellschaftlichen Auftrag überordnen und an den Mitarbeitenden sparen, die die geringste Lobby haben, dem Pflegepersonal. Was bringt es den Pflegenden, in der Pandemie beklatscht zu werden, wenn man von seinem Einkommen nicht anständig leben kann? Ein ganzer Schwarm von katholischen Sozialethikern ist dagegen Sturm gelaufen und hat Nachbesserung gefordert. Der Präsident des deutschen Caritasverbandes lehnt jegliche Nachbesserung kategorisch ab.

Ich wundere mich nicht zu lesen, dass das Kölner Amtsgericht auf Wochen keine Termine für Kirchenaustritte mehr zu vergeben hat. Die Zahlen steigen in für die Kirche existenzgefährdende Höhen an. Sehen das die Bischöfe nicht?

Fast hätte ich es vergessen, auf den VideoPodcast meiner Kollegin Daniela Busse hinzuweisen, der morgen ab 18 Uhr freigeschaltet ist und über den Link  https://youtu.be/vOjxI7pPg7k oder die Homepage www.barbarakirche.de zu erreichen ist. 

Ich wünsche trotz allem einen gesegneten Sonntag 

Michael Clemens, Pastor

6. März 2021

Ihr Lieben,

während die Sonne kräftig geschienen hat, sind die Temperaturen dagegen noch recht winterlich. Während zwar erste zarte Andeutungen des kommenden Frühlings unübersehbar zu spüren sind, kommt ganz real der aktuelle Gemeindebrief von St. Engelbert. Angefügt ist das aktuellle Liturgiepaket des Bistums sowie ein Bestellzettel des Gemeinderats-Teams „Mission, Entwicklung, Friede“ für „Eine-Welt-Waren“, z. B. im Zusammenhang mit dem MISEREOR-Sonntag mit der Bitte um Kenntnisnahme und Information sowie um Weiterleitung in die Gruppierungen und Netzwerke. Ein kleiner Hinweis: Ich habe offensichtlich für Engelbert am So, 7. März, die falsche Uhrzeit „11 Uhr“ eingetragen; natürlich ist 10 Uhr für die Präsenzgottesdienste die richtige Zeit.

Bundesregierung und Ministerpräsident*innenkonferenz haben den Lockdown mit einem gestuften Lockerungsplan bis Ende März verlängert, und in der Republik herrscht vielerorts Kopfschütteln bis blankes Entsetzen. Während bei der politischen Lichtgestalt von vorgestern, Bundesminister Jens Spahn, momentan Stromausfall zu beobachten ist,  versteht es der ausgebuffte Kommunikator MP Markus Söder trotz mieser Leistungen im Corona-Management in Bayern weiterhin recht erfolgreich, sich als „harter Hund“ zu verkaufen. So unterschiedlich kann es Politikern ergehen.

Derweil öffnen sich seit heute [Vorabendmesse der Pfarre in der Barbarakirche] wieder die Kirchtüren an den Kirchorten unserer Pfarrei für Sonntagsmessen als Präsenzgottesdienste. Die Hygienekonzepte vor Ort hatten und haben sich bewährt, und unsere bewährten Ordner*innen im Ehrenamt stehen auch wieder parat. Bei allen, mittlerweile vielfältigen und ebenfalls bewährten sowie angenommenen digitalen Formaten darf ich froh und frei bekennen, dass ich mich sehr freue, regelkonform mit einer Gottesdienstgemeinde zu beten und Eucharistie zu feiern. Für die, die sich noch nicht wieder in eine unserer Kirchen trauen, bietet ja Danny Busse weiterhin ihre erfrischend ermutigenden VideoPodcasts an, die über die Pfarreiseite zu sehen sind.

Den „Täufern“ im Pastoralteam bietet sich nunmehr ein weites Akionsfeld, denn die Corona-Beschränkungen haben einen enormen Berg an Tauf-Anfragen und -Aanmeldungen anwachsen lassen, den wir jetzt Taufe für Taufe abzutragen haben. Allerdings bleibt zurzeit noch ein Wermutstropfen: Taufen finden als nicht-öffentliche Feiern im klein[st]en Kreis statt. Wer also die Feier im großen Kreis oder im Rahmen der Sonntagsmesse vorzieht, sollte das Vorhaben hinausschieben und ein Mitglied des Pastoralteams um einen Segen für das Neugeborene ansprechen. Wir werden sicher einen regelkonformen Weg dafür finden!

Einen gesegneten Sonntag wünsche ich Euch und Ihnen – und bleibt behütet,

Michael Clemens, Pastor

karnevalClemens
 
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Sehr geehrte Herren,
für das Pfarrkapitel im November ist ein Gastgeber gefunden.
November
Mo., 27.11.2017
18.00 Uhr
Wohnpark
Dimbeck
Pfr.i.R.
F.J. Steprath,


Vielen Dank

Mit herzlichen Grüßen vom Kirchenhügel

Rita Dronia




Kath.Kirchengemeinde
St. Mariae Geburt
Althofstr. 5
45468 Mülheim an der Ruhr
Tel: 0208 - 3 25 25
Fax: 0208 - 3 45 80

Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Mo., Di., Fr. 09.30 Uhr - 12.00 Uhr
Mi. 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
 
 
 

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