Infoabend und Anmeldung zur Erstkommunion
Gemeinsam für den Frieden
Hoher Besuch bei der ukrainisch-katholischen Gemeinde in Mülheim an der Ruhr
Am 25. Januar 2026 stattet der Apostolische Exarch, Bischof Bodnah Dziurakh, einen Besuch bei unserer ukrainisch-katholischen Gemeinde in Christ König in Winkhausen ab.
Auf seinem Weg von München nach London machte er für zwei Tage Station in Mülheim.
Bischof Dziurakh ist zuständig für die ukrainisch-katholischen Christen in Deutschland und Skandinavien und hat seinen Sitz in München.
Höhepunkt des Besuchs war der sonntägliche Gottesdienst der ‚Göttlichen Liturgie‘, an dem als Vertreter von Bischof Franz-Josef Overbeck auch Domkapitular Dr. Kai Reinhold teilnahm.
Kurz nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges kam Pastor Prof. Dr. Oleh Shepetiak mit seiner Familie nach Mülheim. Zunächst in St. Michael in Speldorf und seit Herbst 2022 in Christ König versammelt sich jeden Sonntag die ukrainisch-katholische Gemeinde zum Gottesdienst.
In diesen schweren Zeiten ist das gemeinsame Gebet eine wertvolle Kraftquelle. Das Gebet für Frieden, für alle Notleidenden für die unzähligen Toten bindet zusammen und schenkt zugleich Trost.
Bischof Dziurakh sprach immer wieder die große Dankbarkeit für alle Hilfe, Unterstützung und Gastfreundschaft aus, die den ukrainisch-katholischen Christen von Seiten unserer Pfarreien und des Bistums Essen entgegengebracht wird.
In seinem Grußwort erwiderte Domkapitular Dr. Reinhold, dass wir seit dem Kriegsausbruch in allen Gottesdiensten besonders für den Frieden in der Ukraine beten und darin nicht nachlassen.
Die gemeinsame Feier der Liturgie macht die reiche Vielfalt des Katholizismus deutlich und ist zugleich die Quelle für alle Geschwisterlichkeit und Solidarität. Die Begegnung mit Jesus Christus im Wort und Sakrament macht uns bei aller Verschiedenheit von Sprache, Kultur und Tradition zum einen Volk Gottes.
Christian Böckmann, Pfr.

von links nach rechts:
Pfr. Christian Böckmann, Pastor Prof. Oleh Shepetiak, Bischof Bodnah Dziurakh, Domkapitular Dr. Reinhold 
Mitte: Diakon Iwan Kostetskyj
1 Stunde vor Beginn der Vorabendmesse am Samstag kamen auch in diesem Jahr einige Gläubige in die Taufkapelle der Barbarakirche, um den Rosenkranz miteinander zu beten.
Der Rosenkranz ist eines der ältesten Gebete der katholischen Christenheit weltweit.
Ist es in unserer heutigen Zeit überhaupt noch sinnvoll, den Rosenkranz zu beten?
Manche haben in Erinnerung, dass sich früher immer ein paar ältere Frauen zum Rosenkranz versammelt haben. Manchmal wurde er nur „heruntergeleiert“, so dass die Worte nicht bis ins Herz vordringen konnten. Vielleicht hat es damit zu tun, dass einige Mitglieder der Kirchengemeinden dem Rosenkranz eher distanziert begegnen.
Das ändert sich gerade.
Viele aus der Generation Z kennen das Gebet heute nicht mehr. Sie sind aber offen und interessiert, was sich dahinter verbirgt.
Daher eine kurze Beschreibung:
Das Gebet ist in 5 Päckchen, sog.Gesätze, aufgeteilt.
Als Einleitung zu jedem Gesätz werden Worte gesprochen, die uns aus der Bibel überliefert sind:
Z.B. die Worte des Engels Gabriel: „Gegrüßet seist du Maria, du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir.“
Daran schließen sich die Worte an, die Elisabeth zu Maria sagt, als sich die beiden schwangeren Frauen begegnen:
“Du bist gebenedeit (gesegnet) unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.“
Darauf folgt eine Betrachtung aus dem Leben Jesu, z.B.
„...der uns das Reich Gottes verkündet hat“ oder „ der uns den Heiligen Geist gesandt hat“.
Zum Schluss kommt eine Bitte: "Heilige Maria,Mutter Gottes, bitte für uns Sünder (schwache Menschen). Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen."
Dieses Gebet wird mehrmals wiederholt. So kann sich unser ständig zerstreuter Geist nach und nach sammeln und auf das Geschehen ausrichten.
Vorausgesetzt, die Worte werden ruhig ohne Hektik gesprochen.
Wird der Rosenkranz so gebetet, kann er unser Bewusstsein weiten;
wir fühlen uns mit allen verbunden, die dieses Gebet täglich in Kirchen, Klöstern oder anderen Orten auf der ganzen Welt beten.
Wir können die heiligen Worte in unser Herz aufnehmen und Gottes Gegenwart spüren..
Im neuen Jahr 2026 wird immer am ersten Samstag des Monats um 16.00 vor der Vorabendmesse der Rosenkranz in der Taufkapelle der Barbarakirche gebetet.
Es ist ein offenes Gebetsangebot: jede und jeder kann teilnehmen.
Hören wir auf die innere Stimme, die uns in dieses Beten einladen möchte: besonders in der heutigen Zeit!
Info:
Sigrid Lemke, Tel:753416
Diakon Ozera Tel: 0157 53123007