Gespielte Lesung JONA

Vieles, was gut ist, soll bleiben. Aber auch neue Angebote und Strukturen müssen auf die aktuellen Herausforderungen der Menschen, der Gesellschaft und des Evangeliums reagieren. Und dazu können wir alle zunehmend ein gutes Stück weit über den eigenen Tellerrand blicken.
Neben Barbaras Kaffeestübchen, das zunehmend Treffpunkt für Gäste aus den verschiedenen Mülheimer Stadtteilen ist und hier neben angeregten Gesprächen auch den Glauben als wichtige Ressource für das gelingende Leben spüren läßt, haben wir jetzt einen weiteren Baustein hinzugefügt.
Gemeinsam mit den drei christlich/katholisch ausgerichteten Mülheimer Contilia-Pflegequartieren haben wir am Sonntag, 11.01. einer Gruppe aus dem Kreis der Heimbewohner/innen die Teilnahme an dem Theaterstück „Gute Geister“ im Pfarrheim St. Barbara ermöglichen können. Bei der sehr gut besuchten Vorstellung des Mülheimer Backsteintheaters e.V. hatten wir für unsere Gäste Plätze nahe an der Bühne reserviert und dabei natürlich auch ausreichend Raum für verschiedene Rollstühle vorgesehen. Für den Transport und die notwendige Begleitung sorgten hilfsbereite Mitarbeiterinnen der Contilia und für einen Pausenimbiss wie üblich Ehrenamtliche unserer Gemeinde.
Und so durften neben unseren ganz begeisterten Contilia-Gästen auch alle anderen Besucher/innen aus dem gesamten Stadtgebiet in dem dargebotenen Theaterstück miterleben, wie auf amüsante Weise ein Engel zwei Geistern bei einer auferlegten Bewährungprobe helfen und Ihnen so schließlich den Weg in den Himmel ebnen konnte.
Und übrigens: Alle Erlöse spendet die ebenfalls ehrenamtliche Theatertruppe für von Christel Wenzel (u.a. KfD) seit vielen Jahren begleitete benachteiligte Jugendliche in Rumänien.
Und unser aller Fazit: CLM ist nicht nur sinnvoll, sondern für alle Beteiligten auch noch ausgesprochen bereichernd.
Klaus Timmer
1 Stunde vor Beginn der Vorabendmesse am Samstag kamen auch in diesem Jahr einige Gläubige in die Taufkapelle der Barbarakirche, um den Rosenkranz miteinander zu beten.
Der Rosenkranz ist eines der ältesten Gebete der katholischen Christenheit weltweit.
Ist es in unserer heutigen Zeit überhaupt noch sinnvoll, den Rosenkranz zu beten?
Manche haben in Erinnerung, dass sich früher immer ein paar ältere Frauen zum Rosenkranz versammelt haben. Manchmal wurde er nur „heruntergeleiert“, so dass die Worte nicht bis ins Herz vordringen konnten. Vielleicht hat es damit zu tun, dass einige Mitglieder der Kirchengemeinden dem Rosenkranz eher distanziert begegnen.
Das ändert sich gerade.
Viele aus der Generation Z kennen das Gebet heute nicht mehr. Sie sind aber offen und interessiert, was sich dahinter verbirgt.
Daher eine kurze Beschreibung:
Das Gebet ist in 5 Päckchen, sog.Gesätze, aufgeteilt.
Als Einleitung zu jedem Gesätz werden Worte gesprochen, die uns aus der Bibel überliefert sind:
Z.B. die Worte des Engels Gabriel: „Gegrüßet seist du Maria, du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir.“
Daran schließen sich die Worte an, die Elisabeth zu Maria sagt, als sich die beiden schwangeren Frauen begegnen:
“Du bist gebenedeit (gesegnet) unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.“
Darauf folgt eine Betrachtung aus dem Leben Jesu, z.B.
„...der uns das Reich Gottes verkündet hat“ oder „ der uns den Heiligen Geist gesandt hat“.
Zum Schluss kommt eine Bitte: "Heilige Maria,Mutter Gottes, bitte für uns Sünder (schwache Menschen). Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen."
Dieses Gebet wird mehrmals wiederholt. So kann sich unser ständig zerstreuter Geist nach und nach sammeln und auf das Geschehen ausrichten.
Vorausgesetzt, die Worte werden ruhig ohne Hektik gesprochen.
Wird der Rosenkranz so gebetet, kann er unser Bewusstsein weiten;
wir fühlen uns mit allen verbunden, die dieses Gebet täglich in Kirchen, Klöstern oder anderen Orten auf der ganzen Welt beten.
Wir können die heiligen Worte in unser Herz aufnehmen und Gottes Gegenwart spüren..
Im neuen Jahr 2026 wird immer am ersten Samstag des Monats um 16.00 vor der Vorabendmesse der Rosenkranz in der Taufkapelle der Barbarakirche gebetet.
Es ist ein offenes Gebetsangebot: jede und jeder kann teilnehmen.
Hören wir auf die innere Stimme, die uns in dieses Beten einladen möchte: besonders in der heutigen Zeit!
Info:
Sigrid Lemke, Tel:753416
Diakon Ozera Tel: 0157 53123007

![]() |
![]() |
Endlich, nach umfangreicher Planung, Corona-Unterbrechung mit anschließendem Handwerkermangel und natürlich vielen Arbeitsstunden war es heute soweit:
Das neue Caritas Bildungszentrum am Hingberg ´in St. Rapahael´ konnte würdig eröffnet und dabei vom Stadtdechanten, Pfarrer Michael Janssen eingesegnet werden.
Ein sehr ansprechendes, modernes Ambiente, zweckmäßige Konferenzräume und Top-Präsentationtechnik lassen für Besprechungen, Bildungsangebote, Projektarbeit usw. keine Wünsche offen. Die Räume bilden ein zentrales Angebot für alle interessierten Gruppierungen aus Kirche, Schule, Stadtverwaltung u.s.w. und können direkt bei der Caritas angemietet werden.
Den zahlreich erschienenen Gästen wurden neben offiziellen Grußworten u.a. durch Oberbürgermeister und Generalvikar -mit guten Wünschen für die künftige Arbeit in den neuen Räumen- auch anlaßbezogene geistliche Impulse und nicht zuletzt Möglichkeiten für angeregte Gespräche geboten.
Georg Jöres (Caritasvorstand) und Volker Meißner (Aufsichtratsvorsitzender) führten informativ durch den Vormittag; für die musikalische Begleitung sorgten Cornelia Bentlage und Burkard Kölsch.
DANKE allen Beteiligten für die ausgesprochen gelungenen Beiträge.
Ein sehr lebendiges Beispiel für
Christlich leben. Mittendrin!